Statuten des Vereins

 

§ 1: Sitz, Name und Tätigkeitsbereich

 

    1. Der Verein führt den Namen: Top2be Health Foundation – Bildungsverein rund um das Wissen der digitalen Innovationen in Verbindung mit der Selbsthilfe
    2. Der Verein hat seinen Sitz in Grafenstein.
    3. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf Österreich und kann bei Bedarf zu den genannten Zwecken seine Tätigkeit auf beliebige andere Länder ausdehnen.
    4. Die Errichtung von Zweigvereinen und Kooperationen ist beabsichtigt.

 

§ 2: Zweck

 

Die gemeinnützige Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und hat folgenden ideellen und mildtätigen Zweck:

    1. Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit steht die Bildung insbesondere die Volks-Bildung und Erwachsenen-Bildung des Menschen in seiner nachhaltigen Beziehung aktuellen und zukünftigen digitalen Medien und virtuellen Technologien sowie der Social Media Bereich.
    2. Die Er-Forschung, Förderung und Bildung über Lerntechniken, Wissensaufbereitung und innovative Lehrmethoden in sämtlichen Darstellungs-, Umsetzungs- und Medienformen.
    3. Ein Ziel des Vereins ist die Selbsthilfe und Er-Forschung der kreativen nonverbalen und verbalen Kommunikation in all ihren Wegen, sowie das Heben des Bildungsstandes der Bevölkerung, durch die Vermittlung von Tools, zur Verbesserung der Fähigkeiten und zum Aufzeigen neuer Perspektiven, Herangehensweisen und Denkansätzen zur Verbesserung der aktuellen Situation auf ganzheitlicher und Gesundheitsfördernder Ebene auf unserer Mutter Erde.
    4. Ein weiteres wichtiges Vereinsziel ist die frühestmögliche Förderung der Jugend und des Nachwuchses durch Bildungs- und Forschungsprojekte und unterstützt die Mitglieder bei der Umsetzung ihres Potentials in der innovationsfreudigen Welt.

 

§ 3: Mittel, Werte und Aktivitäten zur Erreichung des Vereinszweckes

 

Der Vereinszweck soll durch die aufgeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

Als ideelle Mittel dienen:

    1. Umsetzung von Kooperation mit Menschen und Mitgliedern in und mit verschiedenen Sozialgemeinschaften, Organisationen und Verbänden und sonstigen staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen
    2. Entwicklung, Gestaltung, Durchführung und Begleitung von Forschungs- und Bildungsprojekten
    3. Internationale Vernetzung und Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten, Fachkundigen, Fachspezialisten, Tutoren, Studenten, Universitäten und Interessierten
    4. Umsetzung der Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden
    5. Entwicklung, Gestaltung, Durchführung und Begleitung von Konzepten neuer Technologien in Form von Projekten, Tätigkeiten und Veranstaltungen.
    6. Forschungs-, Bildungs-, Gesundheits- und -förderreisen in den Zweckthemen.
    7. Errichtung und Betreiben von zweckdienlichen Gebäuden und Einrichtungen.
    8. Entwicklung und Umsetzung von bestmöglichen Tätigkeiten, Projekten und Veranstaltungen zur Förderung der Kinder, Jugend und Familien Fürsorge
    9. Weitergabe von Wissen und Erfahrungen
    10. Versammlungen und Besprechungen zur Koordinierung von Vereinsinteressen
    11. Abhaltung von Vereinstreffen und Veranstaltungen zur Werbung von Mitgliedern
    12. Teilnahme an Veranstaltungen, Märkten und Messen
    13. Beteiligung an Gesellschaften
    14. Schaffung von Voraussetzungen für die Ausübung des Vereinszweckes
    15. Mitwirkung bei öffentlichen Anlässen
    16. Gestaltung einer Website, Herausgabe von Mitteilungsblättern, Vereinszeitschriften, Publikationen, Newsletter
    17. Presseabteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying, Pressearbeit
    18. Betreiben von Öffentlichkeits-, Aufklärungs- Arbeit.
    19. Schaffung von Vorträgen, Versammlungen, Diskussionsabenden, Seminaren, Workshops, Tagungen und Webinaren
    20. Errichtung eines Forschungsinstituts zum Betreiben der zweckmäßigen Forschung.

 

Als materielle und finanzielle Mittel dienen:

    1. Mitgliedsbeiträge,
    2. Aufnahmebeiträge
    3. Erlöse aus Veranstaltungen, Märkten, Messen und Hilfsbetrieben
    4. Forschungszuschüsse
    5. öffentliche Zuschüsse
    6. Erlöse aus Projekten
    7. Kinder- Nachwuchsförderungen für Weiterbildung
    8. Zuwendungen
    9. Bildungsförderungen
    10. Digitalisierungsförderungen
    11. Bildungszuschüsse
    12. Verwertungen
    13. freiwillige Beiträge
    14. Spenden, Subventionen, Förder- und Unterstützungsbeiträge
    15. Erlöse aus Kooperationen
    16. Erlöse aus Weiter- Bildung
    17. Vermögensverwaltung
    18. Andere Zuwendungen wie Sponsoring, Fundraising, Vermächtnisse, Kostenbeteiligungen und
      Umlagen im Rahmen der Zweckaktivitäten des Vereines, projektbezogen als auch durch
      Vereinbarungen mit Partnern, durch Erfüllungsgehilfen (Betriebsgesellschaft).
    19. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO
      und ist nicht auf die Erzielung von Gewinn ausgerichtet. Vorhandene Überschüsse werden zur
      Förderung der Vereinszwecke ausgegeben, sofern nicht Rücklagen gebildet werden.

 

§ 4: Arten der Mitgliedschaft

 

    1. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
    2. Ordentliche Mitglieder sind jene die sich in vollem Umfang an der Vereinstätigkeit beteiligen.
    3. Außerordentliche Mitglieder unterteilen sich in Fördermitglieder und Ehrenmitglieder.
      1. Die Fördermitglieder sind Förderer des Vereins ohne Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.
      2. Die Ehrenmitglieder des Vereins haben keine Beitragspflicht und kein Wahlrecht.
    4. Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen, die sich besonders um den Verein oder die Ziele des Vereins
      verdient gemacht haben, vom/n dem/der Präsident/in durch Beschluss verliehen werden.

 

§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft

 

    1. Eine Mitgliedschaft im Verein ist für jeden physischen Menschen, sowie für juristische Personen und
      rechtsfähige Personengesellschaften möglich.
    2. Die Aufnahme der Mitgliedschaft setzt einen Aufnahmeantrag voraus. Über die Aufnahme von
      ordentlichen, außerordentlichen und Ehrenmitgliedern entscheidet der/die Präsident/in.
    3. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

 

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

 

    1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Tod oder Ausschluss und bei juristischen Personen
      durch Verlust der Rechtspersönlichkeit.
    2. Der Austritt: Die Mitgliedsdauer beträgt 1 Jahr und verlängert sich nicht automatisch; der Austritt ist
      jederzeit möglich und hat schriftlich, ohne Frist, an das Präsidium zu erfolgen.
    3. Der Ausschluss durch einstimmigen Präsidiumsbeschluss ist nur möglich, wenn das auszuschließende
      Mitglied durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins geschädigt oder gefährdet hat.
    4. Bei einem Beitragsrückstand von mindestens 2 Monaten ist der Verein berechtigt die Mitgliedschaft zu
      beenden.
    5. Eine mündlich ausgesprochene Kündigung der Mitgliedschaft durch das Präsidium ist gültig. Ansprüche
      aus dem Mitgliedschaftsverhältnis enden damit unbeschadet der Ansprüche des Vereins auf bereits
      bestehende Forderungen. Die Kündigung muss in Textform erfolgen oder formlos bei einem
      Präsidiumsmitglied erklärt werden.
    6. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Punkt 3 genannten Gründen vom Präsidium
      beschlossen werden.

 

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

    1. Rechte:
      1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die
        Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen.
      2. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur
        ordentlichen zu.
      3. Mindestens 1/10 der Mitglieder kann vom Präsidium die Einberufung einer Generalversammlung
        verlangen.
      4. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Präsidium über die Tätigkeit und finanzielle
        Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens 1/10 der Mitglieder dies unter Angabe von
        Gründen verlangt, hat das Präsidium den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch
        sonst binnen vier Wochen zu geben.
      5. Die Mitglieder sind vom Präsidium über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu
        informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
    2. Pflichten:
      1. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu
        unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte.
      2. Die Mitglieder haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
      3. Die ordentliche und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge
        in der vom Präsident von der Präsidentin beschlossenen Höhe verpflichtet.

 

§ 8: Vereinsorgane

 

Organe des Vereins sind die Generalversammlung, das Präsidium, die Rechnungsprüfer und das
Schiedsgericht.

 

§ 9: Generalversammlung

 

    1. Eine ordentliche Generalversammlung findet zumindest alle 5 Jahre statt. Das Vereinsjahr ist das
      Kalenderjahr.
    2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet binnen 4vier Wochen statt auf:
      1. Beschluss des Präsidiums oder der ordentlichen Generalversammlung
      2. schriftlichen Antrag von mindestens 1/10 der Mitglieder
      3. Verlangen der Rechnungsprüfer
    3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle
      Stimmberechtigten Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder
      per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse)
      einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu
      erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch das Präsidium oder durch die/einen Rechnungsprüfer.
    4. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung
      beim Präsidium schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
    5. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur
      ordentliche. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied
      im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist nicht zulässig.
    6. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
    7. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher
      Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert
      oder der Verein aufge-löst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln
      der abgegebenen gültigen Stim-men.
    8. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident/in, in dessen Verhinderung der/die
      Vizepräsident/in

 

§ 10: Aufgaben der Generalversammlung

 

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

    1. Beschlussfassung über den Voranschlag
    2. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und Rechnungsabschlusses unter
      Einbindung der Rechnungsprüfer
    3. Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Präsidiums und der Rechnungsprüfer
    4. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein
    5. Entlastung des Präsidiums für die abgelaufene Funktionsperiode
    6. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins
    7. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen

 

§ 11: Präsidium

 

Das Präsidium besteht aus:

  • Präsident/in
  • Vize-Präsident/in

 

    1. Das Präsidium wird von der Generalversammlung gewählt. Das Präsidium hat bei Ausscheiden eines
      gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die
      nachträgliche Geneh-migung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt das
      Präsidium ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus,
      so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum
      Zweck der Neuwahl eines Präsidiums einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer
      handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die
      Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine
      außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
    2. Die Funktionsperiode des Präsidiums beträgt 5 Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im
      Präsidium ist persönlich auszuüben.
    3. Das Präsidium wird vom Präsidenten, bei Verhinderung vom/von der Vizepräsident/in schriftlich oder
      mündlich einberufen.
    4. Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und beide von ihnen
      anwesend sind.
    5. Das Präsidium fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die
      Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
    6. Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung der/die Vizepräsident/in.
    7. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Präsidiumsmitglieds
      durch Enthebung und Rücktritt.
    8. Die Generalversammlung kann jederzeit das ganze Präsidium oder einzelne seiner Mitglieder entheben.
      Die Enthe-bung tritt mit Bestellung des neuen Präsidiums bzw. Präsidiumsmitglieds in Kraft.
    9. Die Präsidiumsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist
      an das Präsidium, im Falle des Rücktritts des gesamten Präsidiums an die Generalversammlung zu
      richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
    10. Die Präsidiumsmitglieder üben ihre Tätigkeit als Leitungsorgan ausschließlich ehrenamtlich aus.

 

§ 12: Aufgaben des Präsidiums

 

    1. Dem Präsidium obliegt die Leitung des Vereins.
    2. Das Präsidium hat den Verein mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Organs im
      Rahmen dieses Statuts und der Beschlüsse der Generalversammlung zu führen.
    3. Zur Regelung der inneren Organisation kann vom Präsidium unter Berücksichtigung dieses Statuts eine
      Geschäftsordnung beschlossen werden.
    4. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
      1. für den geregelten Ablauf des Betriebes zu sorgen
      2. Verwaltung des Vereinsvermögens und Einrichtung eines Rechnungswesens
      3. Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit
      4. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft
      5. Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge und den Beitrittsbetrag
      6. Information der Vereinsmitglieder über Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss
      7. Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung
      8. Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern
      9. Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins

 

§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Präsidiumsmitglieder

 

    1. Der Präsident ist der höchste Vereinsfunktionär und führt die laufenden Geschäfte des Vereines. Er
      vertritt den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen.
    2. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Präsidenten.
      Im Fall der Verhinderung tritt an die Stelle des Präsidenten/in der/die Vizepräsident/in.
    3. Im eigenen Namen oder für einen anderen geschlossene Geschäfte eines Präsidiumsmitglieds mit dem
      Verein (Insichgeschäfte) bedürfen der Zustimmung eines anderen, zur Vertretung oder
      Geschäftsführung befugten Organwalters.
    4. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen,
      können ausschließlich von den Präsidiumsmitgliedern erteilt werden.
    5. Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich
      der Generalversammlung oder des Präsidiums fallen, unter eigener Verantwortung selbständig
      Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung
      durch das zuständige Vereinsorgan.
    6. Der Präsident führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Präsidium.

 

§ 14: Rechnungsprüfer

 

    1. Zwei unabhängige und unbefangene Personen werden von der Generalversammlung für 5 Jahre als
      Rechnungsprüfer gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit
      Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
    2. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung
      des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße
      Verwendung der Mittel. Die Rechnungsprüfer üben ihr Amt ausschließlich ehrenamtlich aus. Das
      Präsidium hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen
      Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben der Generalversammlung über das Ergebnis der
      Prüfung zu berichten.

 

§ 15: Schiedsgericht

 

    1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne
      Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und
      kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
    2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart
      gebildet, dass ein Streitteil dem Präsidium ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über
      Aufforderung durch das Präsidium binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14
      Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch das Präsidium
      innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein
      drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet
      unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit
      Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
    3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit
      aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und
      Gewissen. Seine Entscheidun-gen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

 

    1. Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer Generalversammlung und nur mit
      Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
    2. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung
      zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen,
      wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
    3. Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das
      verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff
      Bundesabgabenordnung zu verwenden, wobei das Vereinsvermögen möglichst an eine Einrichtung mit
      gleichen Zielen übertragen werden soll. Diese Einrichtung darf das übertragene Vermögen wieder nur
      für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO verwenden.
    4. Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der
      zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.

 

§ 17 Personenbezogene Bezeichnungen

 

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird in diesen Statuten auf eine durchgehende
geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Die verwendeten Begriffe gelten im Sinne der
Gleichbehandlung für Frauen und Männer in gleicher Weise.